Ausreiten ins Meer auf den Bahamas
Der Reitstall, den wir besuchen, nennt sich "Ranch Resort". Der Stall liegt im südlichen Teil der Insel "New Providence" auf der sich auch die Hauptstadt der Bahamas (Nassau) befindet. Wir sind dort in einem Hotel untergebracht und wie in vielen Tourismusregionen ist es so, dass man diesen Ausflug einfach über die Hotel-Rezeption bucht. Auch wenn es vielleicht anders preisgünstiger gegangen wäre, aber der Aufwand, der mit einer direkten Buchung versehen ist, lohnt sich wohl eher nicht. Bucht man über das Hotel, wird man auch vom Team des Reitstalles direkt mit dem Auto abgeholt. In einem kleinen Van werden die Gäste von verschiedenen Hotels eingesammelt.
Reiterfahrung ist hier Nebensache...
Hauptsache ist: Nicht zu schwer! Der Reitstall selbst ist eine nette kleine, unscheinbare Anlage, die mehr den Eindruck von einem Barackendorf macht als dem was man sich möglicherweise unter einem Reitstall vorstellt. Aber wir sind nicht in Deutschland, der Schweiz oder in Großbritannien, wir sind eben auf den Bahamas und hier passt das wunderbar dazu. Angeboten wird zumeist eine Runde am Vormittag un eine Runde am Nachmittag. In der Buchungsmaske interessiert sich der Reitstall zwar auch für die Erfahrungsstufe des Reiters, aber auf den konkreten Ausritt hat das nur wenig Auswirkung.
Ranch Resort Bahamas
Stolze Preise, wunderbare Landschaft
Zunächst einmal sind wir natürlich schon überrascht, dass in einem solchen Umfeld die Preise für das Reiten sich für einen 2-stündigen Ausritt - wohlgemerkt nicht im Galopp - bei etwa 150 - 200 Dollar bewegen, das klärt sich aber auf, das ist nicht nur deshalb, weil ohnehin nur Touristen das Angebot nutzen würden, sondern hat auch andere Hintergründe.
Wundervolle Landschaft im Schritt erkunden...
Wer auf Galopp-Strecken beim Ausreiten hofft, darf gerne weiter hoffen, wir haben das jedenfalls nicht erlebt. Aber die Landschaft ist schon beeindruckend schön. Zunächst geht es vom Stall, wo die Pferde zwischen den tropischen Bäumen eingefangen und gesattelt wurden, dann über einige Straßenzüge und ein paar Waldwege hinaus zum Meer. Das Meer ist zweifellos die größte und wichtigste Attraktion bei diesem Ausritt. Es macht Spaß mit den Pferden durch das Wasser zu plantschen.
Digitale Plakatwand

©
horseback-riding.net1. Fläche: € 138 / Jahr
Online-Werbung mit einem statischen Eintrag zu einem hervorragenden Preis - das finden Sie auf dieser Plattform um Ihre Kunden und Zielgruppen mit unserer Hilfe zu erreichen. Wer zuerst kommt...
Online-Werbung Reiten & Pferde
©
horseback-riding.net2. Fläche: € 148 / Jahr
Online-Werbung mit einem statischen Eintrag zu einem hervorragenden Preis - das finden Sie auf dieser Plattform um Ihre Kunden und Zielgruppen mit unserer Hilfe zu erreichen. Wer zuerst kommt...
Online-Werbung Reiten & PferdeAusreiten im Meer auf den Bahamas
Unser Ausritt: Werbefotos versus Realität
Die Werbefotos von der Ranch sind durchaus echt. Einige Bilder gibt es, die in der Realität so nicht stattfinden, die man sich aber gerne als Pferdefan vorstellt. In der Badehose oder im Badeanzug auf einem ungesattelten Pferd durch das Meer zu galoppieren, das ist etwas, was es nur für ein Photoshooting gibt, nicht aber in der Realität. Und natürlich gibt es auch keine Galopp-Strecken - weder an Land noch im Wasser. Grund dafür ist nicht nur, dass man das den Pferden nicht antun will bei so unterschiedlichen (geringen) Reiterfahrungen derer, die da im Sattel sitzen. Ein wichtiger Grund ist natürlich auch, dass viele Touristen, die hier zum Reiten kommen, diese Gelegenheit spontan wahrnehmen. Sie sitzen in Jeans und Turnschuhen oder Strandsandalen am Sattel. So wäre eine ausgedehnte Galopp-Strecke natürlich nicht sinnvoll zu bewältigen und wohl auch viel zu gefährlich.
Nach dem Waldweg kommt der herrliche Sandstrand...
Nachdem der Weg durch den Dschungel-Wald auf schmalen Trampelpfaden dann geschafft ist, landet die Reitergruppe dann dort, wo eigentlich alle schon hin wollten: Am Meer. Unser Ritt dauerte vom Stall bis zum Meer runde 30 Minuten. Dort wird natürlich auch Halt gemacht, denn die Gelegenheit mit dem Pferd durch das Wasser zu gehen, das Meer zu genießen und die sanfte Windbrise zu spüren, das will ausführlich genutzt werden. Und alle - ausnahmelos - zücken natürlich das Smartphone oder die Kamera um diese Augenblicke auch im Bild festzuhalten. Der Besuch am Strand ist zunächst mit dem Reiten durch den Sand verbunden und sobald es ins Meer geht, ist eigentlich genau genommen eine Pause angesagt. Denn im Meer probieren alle aus möglichst gut auszusehen und sich von anderen Mitreiterinnen und Mitreitern entsprechend fotografieren zu lassen.
Für das Reiten im kristallklaren Meerwasser hat man auch ungefähr 30 Minuten Zeit, das ist eine schöne Zeit um entsprechend Fotos zu machen und sich einfach an der Situation zu erfreuen.
Nach dem Strand geht es wieder zurück in den Wald und die ganze Gruppe bewegt sich in einer Schlange durch einen schmalen Waldweg bis man letztlich wieder auf der Straße landet und zurück zum Reitstall kehrt.
Zustand der Pferde: Gut, aber ausbaufähig...
Die Verfassung der Pferde in diesem Stall haben wir natürlich auch im Blick gehabt. Es ist ein Stall wie viele andere in reinen Tourismus-Reit-Regionen. Daher muss man auch diesen Maßstab anlegen und darf es nicht mit einer hochdekorierten Reitschule irgendwo im Norden vergleichen auf der sich die feine Reitkunst erlernen lässt, das ist nicht die Idee dieses Reitstalles. Und wenn man es unter diesem Gesichtspunkt betrachtet, dann kann man auch beruhigt sagen, dass die Pferde in gutem Zustand sind, sie werden nicht überlastet und gehören dort im Betrieb tatsächlich zur Familie, es sind keine Sportgeräte zum Ausborgen.
Wie kommt es zu solchen Preisen beim Reiten auf den Bahamas?
Auch diese Frage hat uns ein wenig beschäftigt, denn die Preise für einen solchen Ausritt sind nicht gerade günstig. Einerseits hat es natürlich damit zu tun, dass das keine Alltagsbeschäftigung auf den Bahamas für die Touristen ist, sondern man das Erlebnis bei einem Urlaub auf den Bahamas im Normalfall einfach einmal bucht. Aber es gibt auch viel handfestere Gründe für die Preise, wenn man sich ein wenig mit den Stallbesitzern unterhält, zu erfahren.
Heu mit dem Flugzeug, Tierarzt mit dem Hubschrauber...
Was viele beim Reiten auf den Bahamas, auf der Insel New Providence, die vom Meer umrahmt wird und in einer tropischen Zone liegt, nicht bedenken: Hier gibt es im Gegensatz zu vielen anderen Reitregionen keine große Landwirtschaft, die entsprechende Menge an Heu und Futter abwerfen würde. Das Futter und damit auch das Heu kommen entweder per Schiff oder per Flugzeug durchaus mal aus Florida. Und wer daran noch nicht erkennt, wie sich die Kosten für so einen Reitstall in der Kalkulation auswirken, kann sich auch gleich mit der nächsten Frage beschäftigen. Wenn auf einer Insel nur zwei oder drei Ställe mit Pferden sind, dann kann weder ein Tierarzt noch ein Hufschmied von diesen Ställen leben. Daher sind auch das teilweise exorbitante Kosten, die hier auf einen Reitbetrieb zukommen, wenn es darum geht einen Pferde-Tierarzt mit dem Helikopter aus Florida zu holen.
Dann versteht man auch, wie sich die Preise zusammengesetzt haben.
Fehler gefunden?
Wenn Sie auf der Webseite über Reiten, Ausreiten, Reitschulen, Reitunterricht und Reitferien unter der Domain horseback-riding.net bzw. eigentlich spezifisch auf dieser Seite mit der Überschrift Reiten am Strand der Bahamas... einen Fehler gefunden haben, freuen wir uns über einen Hinweis. Bitte schicken Sie ein Mail an unser Content-Team und schreiben Sie uns kurz, was wir falsch gemacht haben. Im Betreff der E-Mail wird die Adresse dieser Seite mitgeschickt, damit wir den Fehler schnell finden können.












































