Warum Hufe auskratzen?



Asche am Sattel - E-Book von Elivra G.

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Am Reitgut passieren seltsame Dinge, was Lisa, Sophia und deren Freunde am Reiterhof erleben ist am Anfang etwas seltsam, dann wird es feurig. Aber wie ist das alles passiert? Und wie können Lisa, Sophia, Marc und Lucas das Rätsel lösen, das zuerst gar nicht so sehr nach einem Rätsel aussieht. Ab 1. Juli 2026 geht die Story los, lies hier die einzelnen Kapitel und Szenen im E-Book für Pferdefans von Elvira G.

Gewidmet allen Pferdefans und Reitsport-Enthusiasten, wir stellen Informationen über Reiten, Reitsport, Ausrüstung und Reitmethoden zusammen, über die du hier mehr lernen kannst - und wir liefern auch Unterhaltung rund um Pferde-Themen. | Seite neu laden

Warum Hufe auskratzen?

Marc macht sich mit dem Hufauskratzer an die Arbeit und Lisa beobachtet gespannt die Szenerie. Sie zieht die Augenbrauen hoch, denn Marc stellt sich nicht so ungeschickt an, wie sie es eigentlich erwartet hätte. Die beiden sind noch nicht lange zusammen, er hat ihr eigentlich noch nie geholfen beim Reiten. Zuhause in Ihrer Wohnung hilft Marc schon ab und zu, räumt mal den Geschirrspüler ein, wenn sie gemeinsam zu Abend gegessen haben bevor sie sich dann vor dem Fernseher auf die Couch werfen. Aber im Reitstall hat Marc noch nie geholfen.

„Du musst das genauer machen! Es geht beim Hufauskratzen auch darum den Huf in gewisser Weise zu untersuchen, man muss sicherstellen, dass im Huf oder unter dem Hufeisen nichts ist, was sich dort verfangen hat. Ein Stein, der sich da hineingequetscht hat oder ein Gegenstand wie ein Nagel oder so, der dort nichts verloren hat. Das Hufauskratzen ist nicht primär wegen der Sauberkeit, die ist eh gleich hinfällig, wenn ich am Reitplatz bin, sondern vor allem um sicher zu stellen, dass eben keine Fremdkörper beim Huf drin stecken oder hängen.“ Jetzt hat Lisa eindeutig ihre eigene Erklärstimme ausgepackt.

„Mhm“, murmelt Marc und kratzt den Huf noch einmal genauer aus. „Da scheint nichts drin zu sein.“ ergänzt er. Lisa schaut über seine Schulter auf den Huf. Sie ist zufrieden. „Ja, da ist nichts drin, sollte auch so sein und ist auch normalerweise so, aber man weiß halt nie.“ erwidert Lisa. Marc kümmert sich um alle vier Hufe, Lisa ist zufrieden.

„Perfekt, danke, du hast dir das echt gut abgeschaut.“, lobt Lisa ihren Freund. Sie nimmt nun den Sattel, den sie zuvor über die Begrenzungsstange beim Reitplatz gelegt hat wieder hoch und hievt das braune Lederteil auf den Rücken ihres Pferdes, dann beginnt sie die darunter liegende Decke glatt zu ziehen und den Sattel korrekt zu positionieren.

„Soll ich uns vorher noch einen Kaffee von dem Automaten da drüben holen?“, fragt Marc. Lisa blickt auf, sie sieht ihn aber nicht, denn er steht auf der anderen Seite von Cosmo und das Pferd ist so hoch, dass Lisa nicht drüber sehen kann. „Ja, gerne. Hast du Geld eingesteckt?“. „Ja, ein paar Münzen hab ich schon noch.“ erwidert Marc und begibt sich wieder rüber zum Hauptgebäude. Dort neben der Sattelkammer steht der Getränkeautomat. Zwei Euro pro Kaffee ist als Preis durchaus akzeptabel, er wirft die Münzen hinein und bestellt für sich einen schwarzen, großen Espresso und für Lisa einen Cappuccino.

„Magst du Zucker rein?“ ruft Marc vom Getränkeautomaten zu Lisa herüber. „Nein, das könntest du aber eigentlich nach 2 Monaten schon wissen...“, schreit sie retour ohne hinzusehen, Lisa ist gerade dabei das Zaumzeug auf ihren Cosmo anzubringen. „Okay“, murmelt Marc leise und bestellt für Lisa einen Cappuccino – aber ohne Zucker.

Als er mit den beiden Kaffeebechern retour kommt ist Lisa schon fast fertig. Sie fummelt noch am Zaumzeug herum, richtet die beiden Gurte – Nasenriemen und Kinnriemen – ein. „Da hast“, Marc streckt ihr den Cappuccino entgegen. Sie pausiert kurz, nimmt den Becher und trinkt. „Der Kaffee da am Reitstall ist eigentlich echt nicht schlecht, für einen Automaten-Kaffee meine ich.“ meint Marc und nimmt ebenfalls einen weiteren Schluck.

„So, ich geh reiten!“ Lisa drückt Marc ihren Kaffeebecher in die Hand. „Lass ihn einstweilen da, ich trink den Kaffee auch gerne kalt.“ Marc nimmt ihr den Kaffeebecher aus der Hand und stellt ihn auf die Zuschauerbank, die neben dem Reitplatz steht. Lisa bindet ihr Pferd los, geht damit zu einer der Bänke hinüber um diese gleich als Aufstiegshilfe zu nutzen.


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Asche am Sattel

Ein Reiterhof-Krimi von Elvira G.

Elvira G. möchte herausfinden, ob ihre Geschichte aus deiner Sicht eine gute Geschichte ist. Wir veröffentlichen hier ihre Geschichte, sie möchte es noch nicht mit ihrem vollständigen Namen veröffentlichen. Sie (und wir) freuen uns über Feedback zu dieser Geschichte von dir.

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