Ich kann da nichts tun.



Asche am Sattel - E-Book von Elivra G.

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Am Reitgut passieren seltsame Dinge, was Lisa, Sophia und deren Freunde am Reiterhof erleben ist am Anfang etwas seltsam, dann wird es feurig. Aber wie ist das alles passiert? Und wie können Lisa, Sophia, Marc und Lucas das Rätsel lösen, das zuerst gar nicht so sehr nach einem Rätsel aussieht. Ab 1. Juli 2026 geht die Story los, lies hier die einzelnen Kapitel und Szenen im E-Book für Pferdefans von Elvira G.

Gewidmet allen Pferdefans und Reitsport-Enthusiasten, wir stellen Informationen über Reiten, Reitsport, Ausrüstung und Reitmethoden zusammen, über die du hier mehr lernen kannst - und wir liefern auch Unterhaltung rund um Pferde-Themen. | Seite neu laden

Ich kann da nichts tun.

Als Sophia bei ihrem Freund eintrifft, ist das Abendessen schon fertig. Er hat Spaghetti mit Pilzsauce gekocht, keine besondere Herausforderung in Sachen „Kochkunst“ – wie Sophia sich auch in einer Anmerkung nicht verkneifen kann. Lucas grinst sie an. „Wenn du nicht brav bist, gehst du ohne Essen ins Bett.“ Sein erzieherischer Beitrag entlockt Sophia ein Lachen. „Jaja, das kannst du mal sagen, wenn wir mal Kinder haben und du zuhause kochst. Und selbst dann muss ich mir gut überlegen, ob ich die Ernährung unserer Kinder wirklich dir überlassen sollte.“ retourniert Sophia schnippisch.

Die beiden unterhalten sich beim Abendessen über den Tag, Sophia erzählt ihm vom Dienst, vom Besuch in der Apotheke und auch vom Reiten und schließlich auch von dem Gespräch mit Paul. Lucas hört sich das alles geduldig an, nickt manchmal verständnisvoll. Bei der Stelle mit der Apotheke fragt er nach, wie die Schmerzen am Bein gerade sind und ob es noch schlimm ist, was Sophia verneint.

„Ich muss morgen früh raus, aber du kannst ja noch etwas im Bett bleiben.“ erklärt Lucas.

„Stimmt genau. Darum wäre es mir lieber, wenn wir bei mir schlafen.“ antwortet sie. Lucas nickt. „Klar, warum nicht. Ich kann morgen früh von dir direkt in die Arbeit fahren. Klamotten habe ich bei dir ohnehin schon einige, ich muss also gar nichts mitbringen.“

So machen sich Lucas und Sophia auf den Weg in die Wohnung von Sophia. Dort bei der Wohnhausanlage gibt es auch eine Busstation, die für Lucas in der Früh optimal ist, weil der Bus direkt ins Dorfzentrum fährt, wo unmittelbar neben der Bushaltestelle auch das Büro der Architekten ist. Die Fahrt von Sophias Wohnanlage, wo in den drei Wohnblöcken sicher insgesamt mindestens 100 Wohnungen sind, weshalb dort auch eine Bushaltestelle vor einigen Jahren eingerichtet wurde, dauert gerade einmal 15 Minuten. Und es gibt einen Bus, der bei Sophia um 7:41 vor der Tür wegfährt, damit um 7:56 im Dorfzentrum ankommt und dann hat Lucas noch 4 Minuten um gerade mal 20 Schritte zu gehen.

Nachdem die beiden noch zwei Folgen einer Serie im Wohnzimmer geschaut haben, beschließen sie ins Bett zu gehen. Lucas muss morgen früh wieder um 8 Uhr im Architekturbüro sein, Sophia könnte länger ausschlafen, aber ihren Vormittag würde sie lieber im Stall und mit Neela verbringen als alleine im Bett zu liegen.

Das Display von Sophias Mobiltelefon blinkt auf, sie greift nach dem Telefon und sieht eine Nachricht von Paul. Dem hatte sie vor längerer Zeit schon mal ihre Nummer gegeben, sich aber nicht mehr wirklich daran erinnert, dass sie mit ihm Kontakt hatte. Sophia liest den Chat, die alten Nachrichten drehen sich irgendwie um den Stall und Fragen wegen Neela und Futter für ihr Pferd.

„Mich macht das echt verrückt. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass ich den Brand ausgelöst habe.“ schreibt Paul. Dann erscheinen wieder Punkte, die bedeuten, dass Paul noch etwas schreibt. „Sorry, Sophia. Tut mir leid, dass ich dich damit am Abend mit meinen Problemen belästige.“ setzt Paul fort.

Sophia seufzt. Lucas sieht sie an.

„Was ist los?“

„Na, Paul schreibt. Ich glaube, er hat die Hoffnung, dass ich ihm was zu dem Brand sagen kann. Er macht sich große Sorgen, weil Viktoria ihn verdächtigt.“ antwortet Sophia. Lucas nickt verständnisvoll. Sophia beginnt am Display des Mobiltelefons zu tippen.

„Soweit ich weiß, sind die Ermittlungen noch am Laufen. Lass meine Kollegen ihre Arbeit einfach machen, ich bin sicher, dass die Polizei herausfindet, was wirklich passiert ist.“

„Ja“, schreibt Paul zurück, „das verstehe ich. Aber kannst du nicht rausfinden, ob die tatsächlich mich verdächtigen? Ich meine, Viktoria sagt das ja nicht ohne Grund und der Zigarettenstummel, den sie mir gezeigt hat, das ist meine Marke. Und die rauchen nicht so viele Leute und im Stall habe ich überhaupt noch niemanden mit den Zigaretten gesehen.“

„Ich kann da echt nichts tun.“, schreibt Sophia zurück. „Tut mir leid. Ich bin da gebunden, weil das einfach beruflich nicht geht.“

„Danke trotzdem!“ antwortet Paul, dann ist die Konversation zu Ende.


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Asche am Sattel

Ein Reiterhof-Krimi von Elvira G.

Elvira G. möchte herausfinden, ob ihre Geschichte aus deiner Sicht eine gute Geschichte ist. Wir veröffentlichen hier ihre Geschichte, sie möchte es noch nicht mit ihrem vollständigen Namen veröffentlichen. Sie (und wir) freuen uns über Feedback zu dieser Geschichte von dir.

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