Reitstiefel aus Leder: Richtige Pflege



Der Bleistfit-Trick und viele Pflegetipps für Reitstiefel

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Schmutzige Reitstiefel sehen nicht nur etwas unprofessionell aus. Und auch wenn für viele Reiter das der Hauptgrund ist, die Reitstiefel zu reinigen, so gibt es eigentlich andere, wichtigere Gründe sich um die Pflege der Stiefel zu kümmern. Wir zeigen dir hier die wichtigsten Tipps und Tricks für die Pflege deiner Leder-Reitstiefel und wir lassen auch die Gummi-Reitstiefel nicht ganz außen vor, obwohl diese in Sachen Pflege eigentlich keine Herausforderung sind. Ob edles Leder oder praktisches Gummi – wer seinen Stiefeln nach dem Ritt fünf Minuten Aufmerksamkeit schenkt, spart langfristig viel Geld und sorgt dafür, dass das wichtigste Schuhwerk im Sattel immer top aussieht.

Gewidmet allen Pferdefans und Reitsport-Enthusiasten, wir stellen Informationen über Reiten, Reitsport, Ausrüstung und Reitmethoden zusammen, über die du hier mehr lernen kannst - und wir liefern auch Unterhaltung rund um Pferde-Themen.

Richtig pflegen: So halten Reitstiefel und Reißverschluss jahrelang

Ein hochwertiger Leder-Reitstiefel ist eine Investition fürs Leben – vorausgesetzt, er bekommt die richtige Pflege. Im Reitstall sind die Stiefel extremen Belastungen ausgesetzt: Aggressiver Pferdeschweiß, feuchter Mist, Sand und Matsch setzen dem Naturmaterial täglich zu. Wer hier schlampt, riskiert rissiges Leder und einen kaputten Reißverschluss.

Mit den richtigen Handgriffen und ein paar cleveren Haushalts-Tricks bleibt dein Stiefel jedoch über Jahre hinweg geschmeidig, glänzend und funktionstüchtig.

Tägliche Routine: Lederpflege in drei Schritten

Leder ist eine Haut und braucht Feuchtigkeit sowie Schutz. Zu viel Feuchtigkeit (z. B. durch Nässe) lässt es jedoch aufquellen, während zu viel Hitze es brüchig macht.

Schritt 1: Grobreinigung (Nach jedem Ritt)

Entferne Sand, Staub und getrockneten Matsch direkt nach dem Reiten mit einer weichen Bürste oder einem leicht feuchten Schwamm.

Schritt 2: Trocknen (Aber richtig!)

Lass die Stiefel an einem gut belüfteten Ort trocknen.

Schritt 3: Nähren und Polieren

Verwende alle paar Wochen eine hochwertige Schuhcreme (am besten mit Bienenwachs-Anteil) in der passenden Farbe.

Pflege des Leders beim Reitstiefel

Mit dem Putzen der Reitstiefel ist es - vor allem bei Leder-Reitstiefeln - eben noch nicht getan. Das Leder muss auch noch entsprechend gepflegt werden um dauerhaft weich und geschmeidig zu sein. Das macht nicht nur das Reiten für den Reiter angenehmer, sondern ist auch positiv für die Übertragung der Hilfen des Reiters an das Pferd. Denn wenn Reitstiefel steif und spröde werden, können damit auch die Hilfen ungenau werden und darunter leidet letztlich das Reitvergnügen und nicht zu selten dann auch das Pferd, wenn die Hilfen intensiver werden bis zum Einsatz der Gerte...

Mit einer weichen Bürste oder einem weichen Wolltuch sollten daher in regelmäßigen Abständen auch Lederpflege-Produkte verwendet werden. Zunächst sollte die Creme dünn aufgebracht und dann mit dem Tuch oder der Bürste gut eingeschmiert und poliert werden.

Geeignet für die Lederpflege sind oftmals ganz normale Schuhcremes, wie es sie in vielen Haushalten ohnehin gibt. Natürlich sollte die Schuhcreme zum Farbton der Reitstiefel passen. Die Cremes sorgen einerseits dafür, dass das Material gut erhalten und geschmeidig bleibt und andererseits wirken sie auch wasserabweisend - denn Feuchtigkeit ist ein entscheidendes Thema bei der Langlebigkeit von Leder-Reitstiefeln.

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So trocknen Leder-Reitstiefel richtig

Eines der wichtigsten Probleme für den Leder-Reitstiefel ist die Feuchtigkeit. Denn Feuchtigkeit wird beim Reiten sowohl von der Innenseite des Reitstiefels durch den Schweiß des Reiters als auch von Außen durch unterschiedlichste Einflussfaktoren dem Reitstiefel zugeführt. Es ist nicht nur unangenehm sondern für die Reitstiefel auf Dauer auch schädlich, wenn man beim Reiten in feuchte Reitstiefel steigt. Aber auch wenn die Zeit drängt:

Bis Reitstiefel übrigens gut getrocknet sind, kann es eine Weile dauern. Wenn Sie also täglich reiten gehen, kann sich die Investition in ein zweites Paar Leder-Reitstiefel durchaus auszahlen, denn Leder-Reitstiefel können auch über viele Jahre hinweg in gutem Zustand sein, allerdings nur dann, wenn man sich nicht überstrapaziert oder unsachgemäß pflegt.

Der Reißverschluss: So funktioniert er länger!

Der Reißverschluss ist die Sollbruchstelle an jedem modernen Reitstiefel. Da er sehr nah am Pferdekörper liegt, setzen sich Schweißkrusten und feiner Reitbahnsand mit Vorliebe in den kleinen Zähnen fest. Wenn der Reißverschluss blockiert und man mit Gewalt zieht, ist der Schaden schnell groß.

Genialer Trick: Die Bleistift-Methode

Wenn der Reißverschluss hakt oder schwergängig ist, greife zu einem ganz normalen Bleistift (weiche Mine, z. B. 2B oder 4B).

Weitere Reißverschluss-Tipps:

Pflege von Gummi- und Synthetik-Reitstiefeln

Nicht jeder reitet in teurem Leder. Gerade für Einsteiger, Kinder oder als robuste „Stall- und Schmuddelwetter-Stiefel“ sind Modelle aus Gummi oder PVC extrem beliebt. Hier unterscheidet sich die Pflege fundamental:

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